Historische Gebäude in Bad Salzhausen

Glockenhaus

Erbaut 1760 im Spätbarockstil diente das Glockenhaus zur Salzsiedezeit den Salinendirektoren als Amtssitz. Heute ist eine Malschule im Glockenhaus untergebracht.

Wasserrad – Stangenkunst

Rest der 1776 von Salinendirektor Johann Wilhelm Langsdorff erbauten Stangen- und Wasserkunst, die mit ihrem Kunstgestänge und mehreren Wasserrädern für die Energie zum Betreiben der Solepumpen sorgte. Dazu wurde das Wasser der Nidda aus dem Nachbartal abgezweigt und in Holzrohren über den Berg gepumpt, in Teichen gesammelt und bei Bedarf zum Betreiben der Wasserräder abgelassen. Der Landgrafenteich ist ein solches Überbleibsel.

Barockhäuschen

Erbaut wurde es in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts noch in der Salinenzeit. Ein reiner Nutzbau im Zusammenhang der Frühgeschichte des Bades.

Kurhaus

Der Mittelbau entstand 1826, die Seitenflügel 1836 im klassizistischen Baustil. Das heutige Kurhaushotel ist mit seinen 75 Betten, mehreren Gesellschafts- und Tagungsräumen sowie gepflegter Gastronomie Mittelpunkt von Bad Salzhausen. Das im historisierenden Fachwerkstil mit niedersächsischen Anklängen erbaute Badehaus wurde 1907 von Bad Nauheim nach Bad Salzhausen übertragen.

Parksaal

1827 erbaute Hofbaumeister Moller im oberen Kurpark als klassizistischen Gesellschaftsbau den künstlerisch und historisch wertvollen Parksaal. Ehemals als Tanzsaal genutzt, dient er heute als Veranstaltungsraum mit besonderem Flair.

Gradierbau

Der letzte der ehemals sieben Gradierbauten diente früher zur Konzentration und Reinigung der Sole, heute zur Außeninhalation. Achtung: Frostbedingt wird der Gradierbau regelmäßig über die Wintermonate bis zum Frühjahr außer Betrieb gesetzt.

Trinkkuranlage

Der Kernbau stammt aus dem 18. Jahrhundert und diente als Fassung der Hauptsolequelle und Hochbehälter. Um 1830 erfolgte der Umbau zur Wandelhalle und zum Konzertsaal, wozu die Trinkkurhalle heute noch dient. Gern wird hier in diesem stilvollen Ambiente auch geheiratet.