Die Heilquellen – der Schatz von Bad Salzhausen

Aus den Tiefen des Vulkangebietes Vogelsberg, das vor ca. 15 bis 18 Mio. Jahren entstanden ist, stammt das Heilwasser Bad Salzhausens. Während die typisch vulkanische Landschaft durch ihre eigentümlichen Basaltformationen geprägt ist, reichen die Brunnen dagegen in verschiedene andere Gesteine, wodurch auch die Zusammensetzung der Mineralwässer sehr unterschiedlich ist. So kommt es, dass kein Brunnenwasser dem andern gleicht, denn die Wege, die das Wasser nimmt, sind ungeahnt vielfältig. .

Dementsprechend ist auch die Zusammensetzung der Mineralwässer sehr unterschiedlich. Obwohl die Bad Salzhäuser Quellen nahe beieinander liegen, sind die Zusammensetzungen der Heilwässer, die sie fördern, sehr vielfältig. Dies erklärt sich durch die unterschiedliche Beschaffenheit der Gesteinsabfolgen, die die Wässer passieren.

Södergrundquelle

Auszug aus der Heilwasseranalyse des Institut Romeis Bad Kissingen (04.05.2017)

Gefasst 1960 in 56,5 m Tiefe
Geländehöhe 141,33 m ü. NN, mittlere Temperatur 14,4° C
Charakteristik: Natrium-Chlorid-Wasser

Indikationen bei der Trinkkur:

  • hilfreich bei mangelnder Mineralisierung des Organismus
  • bei Stoffwechselstörungen
  • zur Anregung des Appetits
  • bei Störungen des Magens und des Dünndarms auf funktioneller Grundlage, insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme

Empfohlene Dosierung: zwei Gläser täglich

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Lithiumquelle

Auszug aus der Heilwasseranalyse des Institut Romeis Bad Kissingen (04.05.2017)

Gefasst 1890 in 8,45 m Tiefe, Sanierung 1906
Geländehöhe 140,99 m ü. NN, mittlere Temperatur 15,1° C
Charakteristik: Natrium-Chlorid-Wasser

Indikationen: 

  • hilfreich bei mangelnder Mineralisierung des Organismus
  • zur Anregung des Appetits
  • bei Störungen des Magens und des Dünndarms auf funktioneller Grundlage, insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme

Empfohlene Dosierung: zwei Gläser täglich

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Stahlquelle

Auszug aus der Heilwasseranalyse des Institut Romeis Bad Kissingen (04.05.2017)

Gefasst 1892 in 19,8 m Tiefe, Neufassung 1906
Geländehöhe 143,29 m ü. NN, mittlere Temperatur 13,5° C
Charakteristik: Natrium-Calcium-Chlorid-Hydrogencarbonat-Wasser

Indikationen bei der Trinkkur:

  • hilfreich bei mangelnder Mineralisierung des Organismus, insbesondere bei Eisenmangel
  • bei Stoffwechselstörungen
  • zur Anregung des Appetits
  • bei Störungen des Magens und des Dünndarms auf funktioneller Grundlage, insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme
  • unterstützende Behandlung bei Harnwegsinfekten
  • zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose

Empfohlene Dosierung: zwei Gläser täglich

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Schwefelquelle

Auszug aus der Heilwasseranalyse des Institut Romeis Bad Kissingen (04.05.2017)

Gefasst 1890 in 7 m Tiefe, Sanierung 1906, Neufassung 1934/35
Geländehöhe 140,31 m ü. NN, mittlere Temperatur 11,5° C
Charakteristik: Natrium-Chlorid-Wasser

Indikationen bei der Trinkkur:

  •  hilfreich bei mangelnder Mineralisierung des Organismus
  • zur Anregung des Appetits
  • bei Störungen des Magens und des Dünndarms auf funktioneller Grundlage,insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme

Empfohlene Dosierung: zwei Gläser täglich

Indikation bei der Gurgelkur: Kann bei chronischen Atemwegserkrankungen Linderung verschaffen

schwefelquelle

Nibelungenquelle

Auszug aus der Heilwasseranalyse des Institut Romeis Bad Kissingen (04.05.2017)

Gefasst 1972/73 in 204,00 m Tiefe,
Geländehöhe 140,02 m ü. NN, mittlere Temperatur 17,6° C
Charakteristik: Solesäuerling

Roland-Krug-Quelle

Auszug aus der Heilwasseranalyse des Institut Romeis Bad Kissingen (04.05.2017)
Gefasst 1977 in 197,3 m Tiefe,

Geländehöhe 142,83 m ü. NN, mittlere Temperatur 16,1° C
Charakteristik: Solesäuerling

Die beiden Quellen speisen gemeinsam zu 100% die Solebecken der Justus-von-Liebig-Therme und das Gradierwerk.

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